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Derby County FC - Blackburn Rovers FC | 30.12.2007 Drucken
Barclays Premier League / Pride Park Stadium (30.048 Zuschauer)

Nachdem der erste Versuch eines Spielbesuchs im Pride Park 2003 gescheitert war, sollte es heute im zweiten Anlauf klappen. Zu Gast waren „unsere“ Blackburn Rovers, welche wir erst vor drei Tagen in Manchester gesehen hatten.
Nachdem wir unsere Tickets abgeholt hatten galt es nun wieder, dass Auto los zu werden. Das Stadion liegt inmitten eines riesigen Gewerbegebietes, indem ohne spezielle Genehmigungen  nirgends das „matchday parking“ erlaubt ist. Für 5 Pfund fanden wir dann schließlich doch noch eine Abstellmöglichkeit. Der relativ neue Pride Park versprach von Äußeren her nicht wirklich viel, aber wir wurden eines Besseren belehrt. An den Drehkreuzen waren doch sogar  noch echte Menschen, die die Eintrittskarten abrissen und die Tribünen des für die erste Liga relativ kleinen Stadions wirkten durch die schwarzen Sitzschalen irgendwie schick. Es sollte das beste Spiel dieser Tour werden. Unser Plätze befanden sich direkt zwischen der „Singing Area“ des Derby FC (wo der Großteil das Spiel stehend verfolgte) und dem Gästemob. Leider verstand man nur die Hälfte der Pöbeleien, was aber nicht so schlimm war. Hauptsache laut und ausdauernd! :-)
Auf dem Rasen schienen die Karten vor dem Spiel klar verteilt: Derby hatte nach 19 Spielen erst 7 Punkte auf der Habenseite und war damit klarer Außenseiter gegen die Rovers. Wenn man keine Chance hat, soll man sie ja bekanntlich nutzen, was die „Rams“ auch taten und nach einer knappen halben Stunde in Führung gingen. Kurze Zeit später hatte man die Möglichkeit, per Foulelfmeter auf 2:0 zu erhöhen. Aber der Elfer wurde verschossen und im Gegenzug erzielte Santa Cruz den Ausgleich. Kurz vor der Pause fiel dann auch noch das 2:1 für die Gäste. In den zweiten 45 Minuten stemmten sich die Rams zwar mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Niederlage, aber die Rovers waren einfach cleverer und schaukelten den Sieg über die Zeit. Nach dem Spiel steckten wir noch eine Dreiviertelstunde im chaotischen Abreiseverkehr fest bevor es mit Bleifuß in Richtung Stansted ging. Dort gönnten wir uns aus unseren restlichen Kleingeldbeständen noch ein abschließendes Pint, bevor wir nach Bremen abhoben. Gegen 1h waren wir wieder in der Löwenstadt und wieder hatte eine gelungene Tour ihr Ende gefunden.


 
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