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KRC Genk - Royal Antwerp F.C. 3:1 (2:1) | Drucken

Jupiler League / Fenix-Stadion Genk (23.478 Zuschauer)

Nach dem Spiel Gladbach gegen Rostock brachen wir gegen17:40h auf und schafften es noch innerhalb meiner Zeitvorgabe (18h) die Grenze nach Holland zu überqueren. Aufgrund der Ungeübtheit meiner drei Aushilfsnavigatoren machten wir noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Roermond. Trotzdem erreichten wir um gegen 18:50h Genk, wo wir das Auto in relativer Stadionnähe auf dem Mittelstreifen abstellten.

Nach einem erneuten, 20minütigen Fußmarsch, standen wir vor dem ziemlich neuen Fenix-Stadion und begaben uns zum Ticket-Counter. Alle hatten Basti's Horror-Geschichten aus Lüttich im Ohr, wo es eine Ewigkeit gedauert hatte, um an Karten heranzukommen. Ganz anders bei uns: "Holgi from the Löwenlümmel" ging zum Schalter, versicherte dem anzugtragenden Kartenverkäufer, dass wir nur einmal und nie wieder nach Genk kommen würden, und schon hatten wir die begehrten Tickets für den "Le Mob"-Block in der Hand.

Das Stadion ist supermodern, relativ eng und hat für meinen Geschmack ein paar Logen zu viel (vor allem gemessen an der Gesamtzahl von Plätzen). Immerhin gibt es noch ausreichend Stehplätze, von denen aus man eine hervorragende Sicht hat. Allerdings ist es nicht gestattet, Getränke mit in den Block zu nehmen. Dafür darf man jedoch Unmengen von Konfetti mitnehmen, welches in Massen auf uns herabregnete. Vor dem Spiel gab es ein kleines Feuerwerk, welches nicht nur an Football erinnerte sondern auch das Stadion gepflegt zunebelte. Schließlich ging es dann doch um 20h los.

Das Spiel war sehr flott und abwechslungsreich. Genk ging schnell in Führung, woraufhin wir uns zum ersten Mal an einer riesigen, aufblasbaren, tanzenden Bierdose erfreuen durften (die Jupiler-Brauerei ist Liga-Sponsor). Im Gegenzug hatte dann auch der plexiglausumzäunte Gästemob Grund zum Jubeln, den Antwerpen glich zum 1:1 aus.Zur Halbzeit führten dann jedoch wieder die Gastgeber.

In der Halbzeit wurden wir Zeuge einer ganz seltsamen Veranstaltung: Offensichtlichspielten 2 Mannschaften auf ein Tor. Allerdings war der Ball immer nur bei einer Frau im Abendkleid, welche die aus dem Weg springenden Gegenspieler "umdribbelte" und dann aber sehr gekonnt den ball ins To hämmerte. Später stand dann ein Typ im Anzug im Tor und schmiss sich auch mal ordentlich in den Dreck. Naja, andere Länder, andere Sitten...

In der 2. Hälfte passierte nicht mehr allzu viel, Genk erhöhte nur um ein Tor zum 3:1 Endstand.
Schließlich ging es stressfrei über leere Autobahnen nach Bochum, wo wir uns bei Holgis Freunden Patrick und Sandra einquartierten. Nach ein paar Bierchen und einem hervorragenden Imbiss (Danke noch mal) fand der Abend gegen 4h sein Ende. Für den nächsten Tag stand schließlich noch das Spiel Dortmund-HSV auf dem Programm.