34. Spieltag / Oberliga Nord / Sportplatz Alsterquelle (210 Zuschauer)
Ich hatte das Glück, bei Basti mitzufahren, denn dieses Fahrzeug erreichte trotz zweier Staus nach etwas über 3 Stunden als erstes den „Sportplatz an der Alsterquelle“ welcher bemerkenswerterweise am besten über die Wegweiser zur Minigolf-Anlage zu finden ist. Das Vereinsheim war recht ansprechend, allerdings war der Wirt leider zu faul, um uns Hefeweizen geschweige denn etwas zu essen zu bringen. Aber das sollte uns egal sein und wir enterten schließlich für 6 Euronen das Stadion. Der Ground verfügt bis auf eine Betonstufe an der Geraden hinter den Trainerbänken und einer Grill-Bude über keinerlei Ausbau. Vor selbiger Bude wurde praktischerweise auch gleich der Gästeblock aufgemacht und entsprechend beflaggt. Das Spiel war natürlich heute absolute Nebensache, denn der SV Hensted-Rhen stand schon länger als Absteiger fest und die Zwote hatte den Klassenerhalt schon sicher in der Tasche. Die Löwen brauchten sich noch nicht einmal besonders anzustrengen, um in der ersten Halbzeit zwei Treffer zu erzielen. Kurz vor der Pause traf auch das letzte Fahrzeug mit Herrn Bauer am Steuer ein. Dort hatte man die Anreise inklusive Hamburg-Stadtrundfahrt gewählt und so am Ende knapp 5 Stunden gebraucht. Diese lange Fahrt hatte auf einen Teil der Insassen leider recht fatale Folgen. Der Support auf Gästeseite war heute recht unterschiedlich, aber ab und an wurde mal ganz anständig gegrölt. Auf Heimseite war leider nichts zu vernehmen, aber das war bei dem Vereinsumfeld auch nicht wirklich zu erwarten. Für Belustigung sorgte die handvoll Atzen aus Barmbek, die offenbar aus lauter Langeweile samt Trommel und Hund nach Henstedt gekommen war um den SV zu unterstützen. Außer ein wenig heiserem Gegrunze kam aber nicht viel rüber. Im zweiten Abschnitt fiel dann sogar noch das 3:0 was zugleich den Endstand bedeutete. Nach dem Abpfiff wurde noch einmal die Mannschaft gefeiert und auf der Rückfahrt sollten lt. Aussage des Meistertrainers dann auch im Mannschaftsbus die Biere ploppen. Unser Weg zurück führte dann staubedingt zum Teil über Bundesstraßen, wodurch wir erst nach Mitternacht wieder in BS aufschlugen.