Am heutigen Sonntag stand ein Ausflug nach Halberstadt auf dem Programm. Irgendwann muss ja schließlich auch mal dieser, quasi vor der Haustür liegende Ground mitgenommen werden. Andreas machte den Fahrer und nach einer knappen Stunde erreichten wir schließlich das Friedensstadion in der Würstchenstadt. Die kürzlich renovierte Anlage machte wirklich einen sehr schicken Eindruck. Der Platz mit Laufbahn wird von einem grasbewachsenen Erdwall umgeben, wobei dieser an den Geraden mit Stufen ausgebaut wurde. Die Haupttribüne ist dabei etwas höher als die Gegengerade ausgefallen und bietet unterhalb des Sprecherturms sogar ein paar Sitzplätze. Ins Auge fällt noch der 2. Turm, der einer der beiden Kurven beheimatet ist.
Insgesamt hatten sich an diesem ungemütlichen Dezembertag knapp über 500 Zuschauer eingefunden, darunter ca. 20 Mitgereiste aus Eilenburg. Akustisch war auch fast ausschließlich nur aus dem Gästeblock zu vernehmen, in dem alle Altersklassen vertreten waren. Im Fanblock der Halberstädter tat sich wenig bis gar nix. Das Spiel gestaltete sich relativ ausgeglichen und es blieb bis kurz vor der Pause noch torlos. Sicherlich hätten die Gäste das 0:0 auch gerne mit in die Kabinen mitgenommen, allerdings hätten sie sich dann nicht schon in der 44. Minute mental in die Pause verabschieden dürfen. So aber lud man die Gastgeber in der 44. und 45 Minute zum Tore schießen ein, worauf hin man sich auf Halberstädter Seite auch nicht lange bitten ließ und mit 2:0 in Führung ging.
In der Pause verdrückte man dann noch die obligatorische Bratwurst (oberes Mittelfeld) hinter der Tribüne wo mehrere Pavillons mit Speisen und Getränken das Flair einer englischen Landhochzeit versprühten. Wirklich sehr nett!
Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es dann noch ein wenig Rauch bei den Gästen, die sich die gute Laune trotz des Rückstandes nicht vermiesen lassen wollten. Die zweiten 45 Minuten plätscherten dann so vor sich hin, bis kurz vor Schluss durch einen Torwartfehler noch das kuriose 3:0 fiel. Das war es dann auch gewesen und wir machten uns auf den Rückweg nach Braunschweig, wo man des frühen Anstoßtermins (13h) sogar noch ein wenig was vom Tag hatte.