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Spvgg Erkenschwick - TSG Sprockhövel 2:1 (1:1) | 10.10.2004 Drucken

Oberliga Westfalen / Stimbergstadion, Oer-Erkenschwick (484 Zuschauer)

Nach unserer Rückkehr vom Länderspiel Iran-Deutschland machte sich der Rest unserer Reisegruppe, bestehend aus Basti, Rocky, Uni, Matze und Volker vom nagelneuen Flughafenbahnhof in Köln auf zum nächsten Spiel. Warum nicht das Rail and Fly-Ticket noch für einen Abstecher in die Oberliga Westfalen nutzen? Als Begegnung hatten wir das Spiel der Spvgg Erkenschwick gegen die TSG aus Sprockhövel auserkoren. Die etwas umständliche Anfahrt via S-Bahn, IC und Bus vertrieben wir uns mit einem kleinen Frühschoppen. Der war bitter nötig, warum erfahrt ihr im Bericht über das Spiel am Vortag. Endlich am Ground angekommen, enterten wir sogleich das Vereinsheim um einen Happen zu essen. Leider gab es die ersehnte Currywurst nicht, von der wir schon am Vortag in Teheran geträumt hatten. So mussten es Schnitzel und Pommes richten, wobei wir unsere Portionen alle brav hintereinander bekamen. Die Friteusen in Oer-Erckenschwick scheinen etwas kleiner zu sein. Dafür war die Bedienung wirklich sehr nett (anzusehen). Im Stadion suchten wir uns ein paar feine Plätze im Sitzplatzkäfig der Gegentribüne, wo wir in der strahlenden Herbstsonne bei weiteren Bieren mehr oder weniger aufmerksam das Spiel verfolgten. MM verstand es, durch seine zahllosen Pöbeleien gegenüber der Nummer 18 der Gäste, für Erheiterung bei den Anwesenden zu sorgen ("Zieh' dir nen Rock an du Määädchen").

Auf der Rückfahrt zum Bahnhof trafen wir auch wieder auf Kojak, der einem Zweitligakick der Frauen beigewohnt hatte. Er und Volker verabschiedeten sich dann bald in Richtung Mannheim. Nach einem kurzen Aufenthalt in Essen (wo es dann doch noch eine Currywurst gab), bestiegen wir einen knallevollen ICE, in dem wir glücklicherweise noch ein paar Plätze bei einem Mathematik-Dozent aus Bielefeld ergattern konnten, der im Zug seine Erstsemester-Vorlesung vorbereiten wollte. Dieses Unterfangen wurde von uns natürlich sofort durch sinnlose Fragen und absolut zweckfreies Philosophieren gestoppt. In West-Peine wurde dann ein allerletztes mal umgestiegen, und mit einem IC erreichten wir nach 3 dollen Tagen gegen 21h endlich wieder die Löwenstadt.

 
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