In Runde zwei des NFV-Pokals erwartete dieses Jahr die Arminia vom Bischofsholer Damm die Löwen aus Braunschweig. Die nur noch fünftklassigen Arminen dürften sich über die "Auslosung" dieses Gegners gefreut haben, denn schließlich spülten gut 400 Mitgereiste ein wenig Geld in die Kassen.
An der Kasse musste der geneigte Fan auch nur acht Euro berappen, was einem nach den Wucherpreisen beim Erstrundenspiel gegen den SSV Vorsfelde wie ein Dumping-Angebot vorkam. Die Eintracht war dem Gastgeber deutlich überlegen und ging verdient in Führung. Leider schien jedoch der NFV wieder einmal ein Team von Spezial-Unparteiischen zur Eintracht geschickt zu haben, denn die drei Clowns sorgten ein ums andere Mal für heftiges Kopfschütteln, besonders als aus (noch) heiterem Himmel ein Elfmeter für Arminia gegeben wurde. Plötzlich stand es 1:1 und alles war wieder offen. Ein klarer Elfer auf der Gegenseite für Eintracht wurde folgerichtig natürlich nicht gegeben. Aber durch weitere Treffer der Eintracht vor der Pause konnte man dann doch wieder recht beruhigt in selbige gehen. Durch ein Missverständnis in der Löwen-Abwehr fiel dann noch überflüssigerweise der Anschlusstreffer, woraufhin die Hannos noch mal Morgenluft witterten. "Bloß nicht noch ein Elfmeterschießen" haben nun wohl die meisten gedacht, denn angesichts der nahenden Apokalypse in Gestalt eines Blitze speienden Gewittersturms wollte niemand länger als unbedingt nötig im Stadion verweilen. In der 88. Minute fiel dann das entscheidende 4:2 und der Schiri vollbrachte seine erste gute Tat am heutigen Abend und pfiff angesichts des einsetzenden Starkregens etwas verfrüht ab. Der Braunschweiger Anhang rannte mehr oder weniger schnell zu seinen Autos, wobei niemand wirklich trocken angekommen sein dürfte. In der dritten Runde muss Eintracht wieder nach Hannoi, denn als nächster Gegner wurde der MTV Langenhagen "ausgelost". Mal sehen was sich der NFV noch so einfallen lässt.