In der dritten Runde des geliebten "Wir setzen die Spiele so an wie wir möchten"-NFV-Pokals ging es heute nach sechs Jahren mal wieder zum MTV nach Gifhorn. Damals wurde noch im Sportzentrum Süd gespielt, diesmal konnte wenigstens die Flutmulde gekreuzt werden. Vor Ort wurden die üblichen Verdächtigen begrüßt und erstmal die empfehlenswerten Fritten verspeist. Das Spiel selbst konnte mehr schlecht als recht verfolgtwerden, wenn man keinen Tribünenplatz hatte oder sich frühzeitig an der Bande angekettet hatte. So wurde mehr oder weniger nur mit einem Auge zugeguckt und die 90 Minuten mehr oder weniger verquatscht. Leider verging die Zeit dabei nicht wie im Fluge, es war wirklich eine langweilige Pflichtveranstaltung. Letztlich gewann Eintracht verdient und zog in die nächste Runde ein. Stimmungstechnisch war heute der MTV-Anhang klarer Sieger, denn auf der Tribüne wurde fast durchgehend gesungen und getrommelt. Auf Braunschweiger Seite hatte glaube niemand so richtig Bock, wie meistens bei den NFV-Pokal-Spielen. Allerdings kann man sich so schon mal an die Dörfer gewöhnen, in die uns wohl die nächste Saison führen wird. Immerhin "loste" der NFV die nächste Runde wieder regional aus. Da sich niemand in der Gegend für uns fand oder man uns nicht in Hannover haben wollte, gab es für den LSK und uns ein Freilos für das Viertelfinale (!). Somit sind wir nur noch einen Sieg vom DFB-Pokal entfernt. Allerdings könnte der NFV den Wettbewerb wenigstens mal auf 64 Mannschaften aufstocken, um diesen dämlichen Blödsinn mit den Freilosen endlich mal weglassen zu können. Ich denke, genug Vereine sollte es in Niedersachsen schon geben.