5. Spieltag / 3. Liga / Jahnstadion Regensburg (6.108 Zuschauer)
Nach dem Auswärtssieg in Burghausen musste die Eintracht mit der heutigen Partie beim SSV Jahn Regensburg zum zweiten Mal in Folge im tiefsten Bayern antreten. Die Bilanz gegen Regensburg ist ziemlich mies und die Erwartungen waren von meiner Seite her entsprechend niedrig.
Vor dem Spiel sammelten sich die Mitgereisten wieder in dem netten Biergarten in der Nähe der Gästekurve. Leider muss man so was ja schon mal extra hervorheben, denn auswärts in aller Ruhe irgendwo einzukehren ist ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Die gute Laune durch das nette Beisammensein wurde jedoch am Kassenhäuschen ein wenig getrübt. Regensburg verlangt doch allen Ernstes 10 Euro Eintritt für einen unüberdachten Stehplatzbereich, dessen sanitäre Anlagen aus drei kümmerlichen Dixis bestehen. Das ist echt unangemessen. Durch den Dreier in der Vorwoche war man punktemäßig wenigstens noch voll im Soll und konnte die Partie relativ entspannt angehen. Beide Teams neutralisierten sich vor der für Regensburg recht stattlichen Kulisse von 6.000 Zuschauern weitestgehend. Durch eine recht dämliche wie ungeschickte Aktion verursachte leider Reichel einen Strafstoß, der sich aufgrund der kaum vorhandenen Torchancen als Spiel entscheidend herausstellen sollte. Die Eintracht erhöhte zwar gegen Ende den Druck, konnte aber gegen sich tapfer in jeden Ball werfende Regensburger leider nicht mehr den Ausgleich erzielen. Zehn Punkte nach fünf Spielen sind meiner Meinung eine ordentliche Bilanz und der BTSV sollte sich bei konstanter Leistung den Rest der Saison im obern Tabellendrittel festbeißen können.