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SV Sandhausen - Eintracht Braunschweig 0:1 (0:1) | 05.12.2008 Drucken
18. Spieltag / 3. Liga / Hardtwaldstadion Sandhausen (1.420 Zuschauer)

Nachdem mit dem überzeugenden 4:0 gegen Unterhaching die Negativserie der letzten Wochen gestoppt werden konnte, musste die Eintracht nun zum letzten Auswärtsspiel des Jahres beim SV Sandhausen antreten. Erfreulicherweise bewahrheitete sich unser Reise-Motto „Weite Wege – Keine Punkte“ an diesem Freitagabend mal nicht.
Die Anreise verlief problemlos und so erreichten wir kurz nach 17h den Hardtwald, wo der 9er beim Verein der Hundefreunde parkiert wurde. In der Gaststätte wurden wir überaus freundlich empfangen und üppig mit Speis und Trank versorgt. Die Erzählungen der Einheimischen waren dialektbedingt zwar nur rudimentär zu verstehen, aber irgendwie klappte es mit der Kommunikation. Signalwörter wie „Schnaps“, „nach dem Essen“ und „umsonst“ sind halt doch irgendwie international.
Auf dem Weg zum Stadion traf u.a. man noch einen Ordnungshüter,der sich als alter Eintracht-Sympathisant aus den 70ern zu erkennen gab und von Popivoda schwärmte. Sachen hintertorgibt’s... Angesichts des unberechenbaren Wetters entschied sich ein Großteil der Busbesatzung für einen überdachten Platz unter der Stahlrohrtribüne, wo man unter dem Dach einen zweiten Gästeblock eröffnete. Eintracht knüpfte erfreulicherweise an die gute Leistung aus dem Hachingspiel an und ging nach einer Viertelstunde durch ein schönes Kopfballtor von Kruppke in Führung. Danach hatte Sandhausen seine stärkste Phase und belagerte über zehn Minuten das Braunschweiger Tor. Aber der gut aufgelegte Fejzic vereitelte mehrere Großchancen und so konnte der BTSV den Vorsprung glücklich mit in die Pause nehmen. In selbiger wurde man von der örtlichen Prominenz mit einer unerträglichen Gesangseinlage drangsaliert, die einen über die Möglichkeit einer Schmerzensgeld-Klage nachdenken lässt.
In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie mit fortschreitender Dauer. Eintracht hatte ein paar Gelegenheiten, den Sack zuzumachen und den Fans somit zu einem entspannten Abend zu verhelfen. Aber das darf natürlich nicht sein und somit durfte noch bis zum Schluss gebibbert werden. Die unerklärlich lange Nachspielzeit, der noch drei Ecken für den Gastgeber folgten, zog sich in die Länge wie Gummi, aber schließlich war der zweite Auswärtssieg des Jahres in trockenen Tüchern. Mit noch zwei anstehenden Heimspielen vor der Winterpause kann die Eintracht nun noch  einen Riesenschritt in Richtung des vorzeitigen Klassenerhaltes machen.

 
 
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