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Spvgg Unterhaching - Eintracht Braunschweig 3:2 (3:2) | 08.04.2007 Drucken

28. Spieltag / 2. Bundesliga / Sportpark Unterhaching, München (4800 Zuschauer)

Nach meiner Ankunft am Karfreitag verbrachten wir die beiden ersten Tage mit einem ausgedehnten Biergarten-Hopping, da das Wetter einfach genial war. Am Sonntag ging es dann mit der S-Bahn in den Sportpark nach Unterhaching, wo man im Stadionbiergarten noch ein Weißbier frühstückte. Im trotz einer „Kinder-unter-14-umsonst-rein“-Aktion war der Zuschauerzuspruch wie immer einfach nur erbärmlich. Aus Braunschweig hatten sich in etwa wieder die üblichen 100 Unerschütterlichen auf den Weg gemacht, unterstützt wurde der Haufen von einigen Baslern. Der letzte Auswärtssieg datiert auf Ostern 2006 und wenn nicht beim Vorletzten Haching, wo denn sonst soll mal wieder ein Auswärtsdreier eingefahren werden? Vor dem Anpfiff kamen die Spieler tatsächlich zum Gästeblock, um sich bei den Mitgereisten zu bedanken. Wohl wissend, dass sie sich nach Abpfiff

Das Spiel begann für den Eintracht-Anhang mit einem Paukenschlag, denn Brinkmann erzielte mit einem abgefälschten Schuss die Führung für die Blaugelben. Irgendwie war der Jubel recht verhalten, denn die einen waren so voll, dass sie den Treffer gar nicht mitbekommen hatten und die anderen hatten das Jubeln wahrscheinlich aufgrund der wenigen Auswärtstore (bisher 2!) einfach vergessen.

Die Freude währte aber nur kurz, denn Eintracht ließ sich wie eine Schülermannschaft auskontern und ruckzuck stand es 3:1 für die Vorstädter. Zwar nutze Atem noch ein Geschenk des Hachinger Keepers und verkürzte auf 2:3, aber über das Tor konnte sich kaum noch einer so richtig freuen. An dem Ergebnis änderte sich nach der Pause nichts mehr, und die 18. Saisonniederlage war sicher eingefahren. Wenigstens feierten sich die Mitgereisten in der zweiten Halbzeit umso heftiger selbst ab und dank der prallen Sonne gab es für einige noch den ersten Sonnenbrand des Jahres kostenlos mit dazu. Das Zitat des Tages war für mich folgender Spruch, leider weiß ich nicht mehr, von wem er kam: „Wettbewerbsverzerrung kann uns keiner vorwerfen, wir verlieren schön gleichmäßig gegen jeden!“.

Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Immerhin winkt wohl immer noch der Negativ-Rekord in Sachen erzielter Treffer. Wenigstens eine Sache muss man ja schließlich aus diesem Katastrophen-Jahr mitnehmen.


 
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