Übersicht arrow Eintracht Braunschweig arrow Saison 2006/2007 arrow Spvgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig 3:0 (0:0) | 18.03.2007
Spvgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig 3:0 (0:0) | 18.03.2007 Drucken

26. Spieltag / 2. Bundesliga / Playmobil-Stadion Fürth (6.050 Zuschauer)

Unseren 8er Bus steuerte  - Fastenzeit sei Dank – der Bernhard, wodurch sich der Rest der Besatzung schon einmal mit diversen Getränken auf die nächste Auswärtsniederlage einstimmen konnte. Dazu gab es Musik satt von Festplatte, wodurch die Stimmung auf dem Weg nach Süden immer besser wurde. Eigentlich war es ein schöner Ausflug, nur schade dass man sich mittendrin noch mal 90 Minuten Eintracht ansehen musste. Vorm Ground sammelten sich die letzten 100 Unentwegten und nach einigem Hin und Her durften dann auch die Fahnen aufgehängt werde. Insgesamt fanden heute an die 6.000 Zuschauer den Weg ins Playmobilstadion, womit man sich wieder fragen durfte, was dieser Verein eigentlich in der 1. Liga will. In der ersten Halbzeit zeigten die Blaugelben im Rahmen Ihrer beschränkten Fähigkeiten eine halbwegs vernünftige Leistung und immerhin stand zur Pause auf beiden Seiten die Null. Nach dem Pausentee gab es von Seiten der Löwen eigentlich nur noch eine sehenswerte Szene, als Leozinho einen schön getretenen Freistoß an den Pfosten setzte. Die Eintracht-Abwehr stellte die Arbeit in der letzten halben Stunde leider völlig ein und stolperte den Fürthern die Bälle meistens noch vor die Füße. Folgerichtig erzielten die Hausherren dann auch noch drei Treffer, während die Blaugelben die 600 Minuten ohne Auswärtstreffer fast vollmachte. Ein Großteil verließ schon vor dem Abpfiff den Block während der Rest die Mannschaft gar nicht erst in die Nähe des Blocks kommen ließ. Das sorgte für traurige Gesichter bei einigen ganz wenigen Iddis, die sich offensichtlich immer noch nicht zu schade sind, nach Autogrammen oder Trikots zu fragen.
Nachdem die Blocksperre durch die Polizei endlich beendet wurde, war damit der Pflichtteil des heutigen Familienausfluges überstanden. Der Partybus rollte zu den schrägsten Hits der 80er und 90er zurück in den Norden ohne sich die Stimmung durch eine weitere Niederlage vermiesen zu lassen.

 
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