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Karlsruher SC - Eintracht Braunschweig 2:0 (1:0) | 18.02.2007 Drucken

22. Spieltag / 2. Bundesliga / Wildparkstadion Karlsruhe (21.100 Zuschauer)

Am 22. Spieltag führte uns der Spielplan wieder in den Karlsruher Wildpark, wo es vor einem Dreiviertelahr die derbste Klatsche der letzten Jahre für die Eintracht gab. Mit 7:0 ließen sich die Löwen damals vom Platz fegen und deuteten schon mal an, dass es für die Zweite Bundesliga eigentlich nicht reicht.

9 Monate später ist Karlsruher souveräner Spitzenreiter und eigentlich schon mit eineinhalb Beinen im Oberhaus. Nur zwei Niederlagen und ein Unentschieden leistete man sich im heimischen Wildpark. Und daran sollte heute ausgerechnet die Mannschaft mit den wenigsten Auswärtstoren etwas ändern? Genau 2 (in Worten "zwei") Buden erzielten der BTSV bisher auf fremden Plätzen, wobei eines davon eigentlich ein Eigentor war).
Mit dementsprechend wenig Erwartungen machte sich also am heutigen Karnevalssonntag der übliche Neunsitzer um 7h auf den Weg ins Badische, wobei die wirklich gute und leider unbelohnte Leistung im Heimspiel gegen Köln wenigstens ein wenig Hoffnung machte, dass man sich nicht wieder so abschlachten lassen würde wie im Mai letzten Jahres.

Die Anreise gestaltete sich problemlos und noch vor 12h erreichten wir den Wildpark, wo für das Mittagessen gleich das Vereinsheim des MTV geentert wurde. Einige Bierchen später ging es in den Gästeblock, wo die Ordner es mal wieder völlig übertrieben. Neben der üblichen Eingangskontrolle wurden beim Betreten des Blockes nochmals die Karten überprüft und ein weiteres Mal gründlich abgetastet. Vor diesen völlig überzogenenen Kontrollen waren noch nichteinmal Kinder sicher. Solche Kontrollen kennt man sonst nur von Flughäfen. Wer weiß, vielleicht sind die Metalldetektoren schon bestellt.

Die Eintracht legte heute wieder mal einen desolaten Auftritt hin. Dem heute wirklich überragenden Stuckmann ist es zu verdanken, dass es kein erneutes Schützenfest gab. Der KSC demonstrierte eindrucksvoll, warum man die Tabelle souverän anführt. Die verzweifelten Bemühungen der Braunschweiger erstickten meist schon im Keim und eine gewisser Lustlosigkeit war der Mannschaft leider auch anzumerken. Ich für meinen Teil war zur Halbzeit bedient und verzog mich mit ein paar Gleichgesinnten ins MTV-Heim, wo uns die Bedienung freudig begrüßte. Das Beste heute war eigentlich die Fahrt und das Wetter. Ich hoffe, das wird auch mal wieder anders...

 
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