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FC Hansa Rostock- Eintracht Braunschweig 4:0 (2:0) | 10.11.2006 Drucken

12. Spieltag / 2. Bundesliga / Ostseestadion Rostock (14.000  Zuschauer)

DFL sei Dank durften wir heute schon wieder auf einem Freitag auswärts ran. Rostock ist zwar auch schon eine Ecke weg, aber in Anbetracht der restlichen Liga-Kontrahenten sogar noch eines der näheren Auswärtsspiele. Unser 9er-Bus startete von Melse gelenkt um kurz vor eins vom Ölper Knoten. Highlight der Hinfahrt war eine Fettgrube am Berliner Ring, die hervorragende und günstige Roster verkaufte. Der mit LKWs aller Nationalitäten überfüllte Parkplatz zeugte vom offenbar europaweiten Ruf der Bude. Gegen 17h erreichten wir dann das Ostseestadion wo wir uns sogar auf den Parkplatz direkt am Gästeblock mogelten. Aufgrund der zwei Fanbusse und etlichen individuell angereister Unverbesserlicher fanden sich schließlich gut 250 Einträchtler ein. Angesichts der vorhergehenden „Leistungen“ der Mannschaft eine recht ordentliche Zahl. Das Spiel verlief aber dann doch wie von so ziemlich allen erwartet. Die Hansa war locker 2 Klassen besser und spielte unsere Jungs einfach nur noch schwindelig. Zur Halbzeit lagen wir dann auch verdientermaßen 2:0 hinten und Brinkmann hatte die Mannschaft durch eine schnelle gelbrote Karte zusätzlich dezimiert. Ich bin aber der Meinung, das wir hier auch mit 3 Leuten mehr nix geholt hätten. In Abschnitt 2 nahm die Kogge noch mal zusätzlich Fahrt auf und landete noch 2 Treffer in dem Wrack von Seelenverkäufer, das einmal die Braunschweiger Eintracht gewesen ist.
Der Support auf unserer Seite war gar nicht mal schlecht, aber es war schwer gegen den benachbarten Block der Rostocker anzukommen. Baulich bedingt ist der Heimblock der auf drei Ecken im Stadion verteil. Aber mittlerweile scheinen sich die Sangesfreudigsten in einem Block gefunden zu haben. Auch optisch machte der Block gut was her. Zum Abpfiff präsentierten die Mitgereisten geschlossen ihren Rücken und auch den einen oder anderen Mittelfinger. Nach dem Spiel mussten wir noch eine Weile hinter dem Block verharren, dafür wurden wir aber schließlich gemeinsam mit den Bussen mit Polizeieskorte ganz staatsmännisch auf die Autobahn geleitet. Beim Tanken traf man dann noch auf diverse Hansa-Fans die ihr Maul erst aufbekamen, als sie mit laufendem Motor wieder in ihrem Fahrzeug saßen. Ganz großer Sport. Kurz hinter Berlin übernahm ich dann das Steuer, da Rocky sich mal wieder völlig überfressen hatte und unter Bauchschmerzen litt. Um halb 1 waren wir wieder zu Hause und war froh, dieses Jahr kein Freitagsauswärtsspiel mehr zu haben.

 
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