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Spvgg Unterhaching - Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0) | 11.12.2005 Drucken

16. Spieltag / 2. Bundesliga/ Sportpark Unterhaching (5.500 Zuschauer)

Das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde war erfreulicherweise das erste, welches auf einen Sonntag terminiert wurde. Da es Florian mittlerweile von Mülheim nach Poing bei München verschlagen hatte, buchten sich Holgi und ich für eine Nacht bei ihm ein. Der Abend wurde mit einem zünftigen Mahl beim örtlichen Griechen eingeläutet und fand diverse Augustiner später tief in der Nacht sein Ende. Zu Feier des Tages gönnte man sich am Sonntagmorgen noch ein schickes Brunch für 10 Tacken und dann ging es flott zum Sportpark in Unterhaching. Dort schauten wir sogleich mal in die Stadionwirtschaft, in der sich schon ein beachtlicher Braunschweiger Pöbel häuslich eingerichtet hatte. Im Gegensatz zum Gastspiel bei den Löwen in der Arroganz Arena hatten sich heute erfreulich wenig Touristen auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt gemacht. War ja schließlich auch kein Oktoberfest... :-)
Das Wetter spielte auch heute noch einmal mit und zeigte sich zwar von der kalten aber auch sehr sonnigen Seite, was die Sicht aufs Spielfeld trotz der Nähe zum selbigen in der ersten Hälfte nicht gerade erleichterte. Rund Fünfeinhalbtausend Zuschauern hatten heute den Weg in den Sportpark gefunden. Das war wohl auch das Resultat einer Freikartenaktion im Vorfeld, mit der die Spielvereinigung ganze Schulklassen ins Stadion locken wollte. Nicht genug damit, übertraf sich der peinliche Stadionsprecher am Ende noch mit erbärmlichern Animiergehabe, als er die Pansen zum kollektiven Kreischen anstachelte. Einfach nur schlecht!!
Zum Spiel: Die Eintracht konnte nach zuletzt 2 Siegen in Folge mit breiter Brust antreten, traf aber mit Unterhaching auf einen wiedererstarkten Gegner, der zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen hatte. Die Partie war relativ ausgeglichen, jedoch verpasste der quasi nicht vorhandene Sturm der Löwen das Erzielen eines Tores. Das übernahmen dann gerne die Hachinger, die Konfusion nach einer Schwalbe im Strafraum der Blaugelben ausnutzten und zum 1:0 einnetzten. Was für ein dämliches Tor…
Im zweiten Abschnitt hatte die Eintracht einige starke Phasen, war aber letztlich nicht in der Lage, mal einen Konter ruhig und vernünftig zu Ende zu spielen. In der Nachspielzeit gab es noch mal eine Riesenaufregung, als mehrere Spieler nicht in der Lage waren, den Ball über die Linie zu drücken. Danach war leider Schluss und die drei Punkte blieben bei den Münchner Vorstädtern. Auf dem Rückweg blieben wir zum Glück von Wetterkapriolen verschont und erreichten relativ zügig gegen halb 11 wieder BS.


 
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