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FC St. Pauli - Eintracht Braunschweig 2:1 (1:0) | 13.05.2005 Drucken

35. Spieltag / Regionalliga Nord / Millerntorstadion, Hamburg (19.403 Zuschauer)

Für den heutigen Freitagabend stand also mal wieder ein Auftritt am Millerntor auf dem Programm. Nach den letzten beiden Gastspielen sollte man eigentlich nichts erwarten dürfen. Die Anreise erfolgte per ICE und nachdem ich mich bei meinem Bruder in Niendorf einquartiert hatte ging es mit selbigem auch gleich los nach St. Pauli. Für den heutigen Abend ging es das erste Mal auswärts in den Sitzplatzblock (und auch das letzte Mal!). Wenigstens hatte man von hier den mitgereisten Mob gut im Blickfeld. Stimmungstechnisch war der Block jedoch eine Katastrophe. Es wurde nur einmal richtig laut, und zwar als die Ordner völlig zu Recht einen Braunschweiger Dichtmann aus dem Block werfen wollten. Wirklich toll, wie da so einige „Experten“ aus den hinteren Reihen die Ordner bepöbelt haben.
Aber auch auf den Gästestehplätzen war heute nicht so viel los. Das Intro zu Spielbeginn sah noch wirklich schick aus, aber akustisch wurde es sehr schnell ziemlich ruhig. Die Hauptschuld dafür ist sicherlich bei der Mannschaft zu suchen, die mit einer dermaßen mutlosen und erbärmlichen Darbietung de Gemüter zum Kochen brachte. Da kann man aus eigener Kraft aufsteigen und scheißt sich gegen eine Notelf (9 fehlende Stammspieler) von St. Pauli in die Hosen. Meine Herren, das war gar nix!!! Der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer der Löwen war mehr als schmeichelhaft. Am Ende hätte man auch 3:1 oder 4:1 verlieren können. Nach dem Kick ging es noch mit der Clemens-Gang und den Rülpsern in Seilerhütte wohin später auch noch die Jägi-Jungs den Weg fanden. Die „Mexicans“ bei Charly waren dann auch schließlich noch das Beste am Abend. Beim nächsten Spiel gegen St. Pauli sollte man evtl. gleich bei ihm einkehren, denn zu holen gibt’s am Millerntor für die Eintracht offensichtlich nix. Bei Burger King trafen wir dann noch den anderen ULBs, der noch 2 Stunden bis zum ersten Zug totzuschlagen hatte. Wir hingegen waren gegen halb 3 in Niendorf und am nächsten Tag gönnte ich mir noch Victoria Hamburg – Altona 93 .

 
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