Dynamo Dresden - Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0) | 30.11.2003
18. Spieltag / Regionalliga Nord / Rudolf-Harbig-Stadion Dresden (6.341 Zuschauer)
Am Freitag um 14h setzte sich unsere Reisegruppe, bestehend aus Basti, Rocky samt Bruder, Holgi und mir in Bewegung, um kurz vor Helmstedt schon wieder ins Stocken zu geraten. Um einem Mega-Stau aus dem Weg zu gehen, tingelten wir über die schönsten Dörfer Südostniedersachsens. Trotz des überdurchschnittlich hohen Verkehrsaufkommens und eines wirklich miesen Wetters, erreichten wir gegen 19h das selbsternannte Elbflorenz Dresden, wo wir uns auf mehr oder wenig direktem Wege zum Rudolf-Harbig-Stadion begaben. Um viertel nach Sieben schlugen wir im Gästeblock auf, der – dem Spieltermin und Wetter entsprechend – mit ca. 150 Leuten nur spärlich besetzt war. Schön, dass man bei so einem Wetter fast immer in nahezu komplett unüberdachten Stadien spielt. Nach einer echt miesen Bratwurst (es sollte aber noch schlimmer kommen an diesem Wochenende), konnte man sich voll und ganz auf den Kick konzentrieren, der sich schnell den Wetterverhältnissen anpasste. Dresden war schon harmlos, aber Eintracht leider noch viel mehr. Wie in den letzten Wochen fing sich Eintracht dann auch den obligatorischen Gegentreffer. Ab der 80. Minute begannen dann auch die Blaugelben endlich damit, halbwegs Fußball zu spielen und erarbeitete sich auch noch ein paar Chancen. Die Größte hatte bezeichnenderweise auch noch Torhüter Stuckmann. Nach dem Kick stellten sich einige Spieler den Fans, konnten aber auf die Fragen, warum man erst nach 80. Minuten aktiv am Spiel teilnahm, auch keine Antworten liefern. Schön auch die Aussage von Adrion: „Ach was soll ich sagen?“ Am Besten wohl wirklich nichts.
Schließlich machten wir uns auf zu unserem in einer dunklen Ecke abgestellten Auto, welches wir unversehrt erreichten. Nachdem wir in unserer absolut empfehlenswerten Unterkunft (www.mezcalero.de ) eingecheckt hatten, ging es dann zum Dichtmachen in die Neustadt. Nach einem Superdöner im Arafat-Grill klapperten wir äußerst unterschiedliche Läden ab, darunter einen Ska-Laden und eine monstermäßig laute Heavy-Metal-Bar (das es so was überhaupt noch gibt…). Die Kneipenszene in Dresden gibt echt ne Menge her. Nach ein paar Absackern an der Hotelbar fand dieser Abend gegen halb 5 sein spätes Ende. Viel zu spät eigentlich, denn am nächsten Tag stand das nächste Spiel in Pribram/Tschechien auf dem Plan!